December 14, 2020

In vino veritas đŸ·

Weinbau ist schönWeinbau ist schön

FrĂŒher genĂŒgte es wenige Rebsorten zu kennen 🍇 Cabernet Sauvignon, Syrah, Pinot Noir sowie Sauvignon Blanc, Riesling und Chardonnay dominierten im đŸ· Vielerorts verbesserte man Weine, indem man lokale Reben durch Edelreben ersetzte. UnzĂ€hlige Sorten fielen in den 1990ern einem rĂŒcksichtslosen Kolonialismus zum Opfer.

GlĂŒcklicherweise hat sich das Interesse gewandelt. Heute zĂ€hlt LokalitĂ€t, Einzigartigkeit und ObskuritĂ€t. Das “Terroir” — der Boden und das Klima eines bestimmten Ortes und die Spuren, die diese lokalen Bedingungen hinterlassen — zĂ€hlt. Die Beziehung zum Wein zĂ€hlt. In Frankreich nennt man deswegen den Umgang von der GĂ€rung bis zur Flasche â€œĂ©levage” — Großziehen. Das respektieren und schĂ€tzen wir.

Leider hat sich dies nicht bis in die #Internetwirtschaft rumgesprochen. Wir kopieren rigoros Ökosysteme, wie z.B. das Silicon Valley, mit seinen Methoden, Strukturen und Architekturen, anstatt auf regionale Besonderheiten oder BedĂŒrfnisse einzugehen. Und das trotz des Wissens, dass Ökosysteme nur lokal gedeihen.

Doch Tradition und LokalitĂ€t kann wertstiftend sein, wenn man sich unterstĂŒtzt. DiversitĂ€t ermöglicht Tiefe und Ganzheitlichkeit. Verliert man diese, bĂŒĂŸt man VitalitĂ€t und Seele ein. Davor sollten wir uns hĂŒten. Think global, act nodal.


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Begeisterung kann trĂŒgen Deutschland und seine Liebe zu Schildern! #Segway #verboten #mobility pic.twitter.com/3AT2oCIbjI — Jan Wergin (@JanWergin) October 18, 2015 Um
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Es braucht zwei um etwas zu erfinden “Es braucht zwei, um etwas zu erfinden”, meinte einmal der französische Lyriker und Philosoph Paul ValĂ©ry, “einer bildet Kombinationen aus, der